fbpx

Führt Globalisierung zur Minimierung ethischer Standards? / 19:00–20:30

… Oder zu ihrer weltweiten Förderung? Die Paulus Akademie stellt Fragen zur Zeit.

Multinationale Unternehmen nutzen Standortvorteile aus, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und neue Märkte zu erschliessen. Inwieweit ist die Verlagerung bzw. der Ausbau von Produktionsstätten in Entwicklungs- und Schwellenländern ethisch problematisch? Ist damit der Verdacht verbunden, Unternehmen würden nationale Gesetze missachten und könnten zu niedrigeren ethischen Standards produzieren als im Herkunftsland?

Multinationale Unternehmen verweisen gerne darauf, dass sie schon aus Reputationsgründen höhere Standards einhalten als ihre lokalen Konkurrenten. Inwieweit entspricht es der Realität, dass fortschrittliche Unternehmen heutzutage aktiv an der Weiterentwicklung des internationalen «soft law» mitwirken und sich (höhere) ethische Standards selbst setzen?

Bernd Nilles und Kai Rolker diskutieren zusammen mit dem Publikum über die Verantwortung des Unternehmens in einer globalen Wirtschaft.

Referenten

Bernd Nilles, Geschäftsleiter Fastenopfer, Luzern & Dr. Kai Rolker, Head of Group Communications Clariant International Ltd., Muttenz (BL)

Leitung und Moderation

Prof. Dr. Stephan Wirz, Paulus Akademie

Kosten

CHF 30.— (inkl. Apéro); CHF 21.— für Mitglieder Gönnerverein, IV-Bezüger und mit KulturLegi. Studierende und Lernende gratis.

Anmeldung

Bis 17. September 2019 auf www.paulusakademie.ch oder bei Eva Lipp-Zimmermann von der Paulus Akademie: 043 336 70 30