November 2018: Inspirationen zum baldigen Jahresende

Liebe Transition-Freund*innen
Bald ist das Jahr 2018 schon wieder um, und die Stadt im Wandel stürzt sich in ein neues Abenteuer voller spannender Erlebnisse und ganz bestimmt auch ein paar Überraschungen.
Lassen wir 2018 bis dahin schön ausklingen – angefangen mit ein paar Neuigkeiten, Anregungen und Inspirationen.

 

  • Impact-Workshop zum zweiten, am Dienstag dem 20. November 2018, 19 Uhr im Kulturpark, Raum 12 im 1. Stock

Der erste Impact-Workshop vereinte, kreierte neue Inspirationen und schuf die Brücke zwischen Träumen, Einfällen und ihrer Umsetzung. Mehr dazu findest du hier.

 

«Ich, Fabiana, Praktikantin bei Transition Zürich, schreibe im Rahmen meiner Fachmaturitätsarbeit einen Blog, in dem ich all meine Gedanken, Einfälle, Sorgen und Ängste, aus der Sicht einer 19-jährigen, rund um die Themen Umweltschutz und Klimawandel niederschreibe. Schau doch mal rein und lass dich inspirieren.»

 

  • Erzählung eines WandelPioniers

Als erstes erzählt uns Leander von BOIMIG eine Geschichte aus dem Zürcher WandelKuchen :-):
«Zurück auf die Bäume! Zumindest fürs Ernten unserer Grundnahrungsmittel. … Boimig macht den Wandel hin zu einer Regenerativen Esskultur erlebbar. Boimig kocht mit Nachbar*innen in der Stadt und auf dem Land. … Boimig bietet weitere spielerische Wege sich vom Konsummodell zu emanzipieren, z.B. durch Pflanz- und Ernteeinsätze. … Boimig unterstützt Landwirt*innen beim Anlegen von Agroforstsystemen. … Das Ziel ist eine regenerative Landwirtschaft, die sich auf eine geschickte Kombination aus Bäumen (z.B. Maroni), Sträuchern (z.B. Hasel) sowie mehrjährigen Ackerkulturen stützt (z.B. Spargel). …»

Die ganze Geschichte kannst du am Ende des Newsletters lesen.

 

  • Weihnachts-Upcycling Workshop am 23. November, um 18 Uhr, im L200: eco freundliche Weihnachtsgeschenke und -Deko mit LiDunia
Aufgrund der Frage, was denn mit alten T-Shirts gemacht werden kann, gleisten LiDunia und Transition Zürich diesen Weihnachts-Upcycling Workshop auf. Genauere Informationen findest du bei den Veranstaltungshinweisen.

  • Keine Herbstfeier 2018 und voraussichtlich auch kein «Zürich BUNT» 2019.

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, findet dieses Jahr leider keine Herbstfeier statt, da dem Transition Zürich Team die Kapazität dafür fehlt.
Für das «ZÜRICH BUNT», welches normalerweise immer im Frühjahr angesetzt ist, gilt dasselbe. Da es natürlich trotzdem sehr schön wäre, wenn es stattfinden würde, suchen wir jemanden, der sich für die Organisation und Planung den Hut aufsetzt. Interessierte melden sich bitte bei: kontakt@transition-zuerich.ch. 

  • Unterstützungs-Erinnerung: werde Mitglied des «Förderverein für den Wandel in Zürich»
Der Förderverein bietet allen Interessierten die Möglichkeit, den Wandel in Zürich mit einem finanziellen Beitrag voranzutreiben. Beschenke uns einmalig oder jährlich mit einer Spende und profitiere von unseren Mitgliedervorteilen.

Alternative Bank Schweiz, Olten
Förderverein für den Wandel in Zürich, Langstrasse 200, 8005 Zürich
IBAN: CH78 0839 0035 7067 1010 6
Vermerk: Transition Zürich

Wir danken für jede Unterstützungszahlung!

Ganz liebe Grüsse aus der Zwei-Frau Redaktion von Transition Zürich
Jasmin und Fabiana (Praktikantin bei Transition Zürich) 😉

Monatsentdeckungen

Hier stellen wir euch inspirierende Projekte und Initiativen vor, die wir neu- oder wiederentdeckt haben.

Alpomat: der kleinste Hofladen der Stadt

Der Alpomat ist ein Selbstbedienungsautomat, der an verschiedenen Standorten in Zürich regional produzierte, hochwertige Hof- und Alpprodukte verkauft.
Das Sortiment stammt aus einer umwelt- und tierfreundlichen Herstellung von Schweizer Bauern und Bäuerinnen und landet ohne Zwischenhandel im Alpomaten. Die Produzent*innen erhalten dadurch faire Preise für ihre Lebensmittel.


Hier die Quelle des Bildes

Einfach. Jetzt. Machen – Rob Hopkins

Das Buch „Einfach. Jetzt. Machen.“ von Rob Hopkins, dem Begründer der weltweiten Transition-Bewegung, ist die perfekte Lektüre, um in die Welt des lokalen Wandels einzutauchen, dessen Umsetzung manchmal nur ein wenig Umdenken benötigt.

„Das grösste Hindernis für Veränderung auf dieser Welt auf jeder Ebene ist die fehlende Klarheit und Vorstellungskraft, geistig zu erfassen, dass eine andere Zukunft möglich ist.“ – Roberto Unger, Philosoph, Sozialtheoretiker und brasilianischer Politiker
Wegbereiter des Wandels

Erzählungen eines WandelPioniers
BOIMIG

Zurück auf die Bäume! Zumindest fürs Ernten unserer Grundnahrungsmittel. So lautet eine Forderung des WandelPioniers Boimig. Boimig macht den Wandel hin zu einer Regenerativen Esskultur erlebbar. Boimig kocht mit Nachbar*innen in der Stadt und auf dem Land. Nachbarschaften werden lebendiger, ein Miteinander wird wieder erlernt – ein eleganter Tanz aus Nähe und Distanz. Boimig bietet weitere spielerische Wege sich vom Konsummodell zu emanzipieren, z.B. durch Pflanz- und Ernteeinsätze. Neben Waldbaden genau das Richtige, um zu Entschleunigen und Stress abzubauen. Boimig unterstützt Landwirt*innen beim Anlegen von Agroforstsystemen. Die Nähe zwischen Landwirt*innen und Haushalten bringt eine gegenseitige Wertschätzung zurück. Das Ziel ist eine regenerative Landwirtschaft, die sich auf eine geschickte Kombination aus Bäumen (z.B. Maroni), Sträuchern (z.B. Hasel) sowie mehrjährigen Ackerkulturen stützt (z.B. Spargel). Dass wir uns von Bäumen gut und gesund ernähren können davon raunen noch heute die alten Geschichten aus dem Tessin… Bäume auf dem Acker bieten viele Vorteile: Das Bodenleben bleibt ungestört, Humus kann sich aufbauen und CO2 wird gespeichert. Wurzeln und Baumreihen sorgen dafür, dass bei extremen Regenereignisse der fruchtbare Boden festgehalten wird. Grössere Wurzeln bringen Wasser in tiefere Bodenschichten, wo es gespeichert werden kann. In Zeiten von langen Trockenphasen ist dies eine wichtige Anpassung an unser Destabilisieren des Klimas. Der vielleicht wichtigste Punkt ist die höhere Diversität an Pflanzen auf dem Acker. Sie bietet Sicherheit bei Pflanzenkrankheiten. Baumkronen, Hecken und Asthaufen bieten verschiedensten Mitwesen wie z.B. Greifvögeln und Wieseln Nahrung und Lebensraum. Alles nur Theorie? Boimig organisiert auch Exkursionen zu etablierten Agroforstsystemen in der Region und anderen Teilen der Schweiz. Gemeinsam kochen, pflanzen, ernten und erleben – auf geht’s in eine Boimige Esskultur! Werde jetzt Mitglied! Mit 12 CHF pro Jahr erhältst du einen Gutschein für ein Boimiges Zmittag oder Znacht – einzulösen an einem der Boimigen Anlässe im nächsten Jahr.

Verfasst von Leander Dalbert (Schulz)